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Voll-Mobil-Unterwegs
Mit einem Fahrschein - dem Voll-Mobil-Ticket - können Fahrgäste Bus, Bahn und Straßenbahn in Erfurt, Weimar, Jena und Apolda nutzen. Einfach Umsteigen: Von der Straßenbahn in den RegionalExpress, dann in den Bus oder vielleicht noch eine Station mit der Straßenbahn - das Voll-Mobil-Ticket gilt weiter! Häufiges Anstehen für unterschiedliche Tickets bei mehreren Unternehmen gehört damit der Vergangenheit an! > mehr
Voll mobil mit dem TarifzonensystemDer Verbundtarif funktioniert nach einem Tarifzonensystem, das sich in vielen vergleichbaren Verbünden bereits bewährt hat. Das Verbundgebiet ist in 28 Tarifzonen eingeteilt. So einfach können Sie Ihren Fahrpreis ermitteln: Anzahl der Tarifzonen abzählen, die sie befahren möchten, Fahrkartenart auswählen und in der Preistabelle den Preis ablesen. Kaufen Sie das entsprechende Voll-Mobil-Ticket am Automaten, bei einer von zahlreichen Verkaufsstellen der Partner im VMT oder mit Ihrem Handy: Einfach Fahrtziel angeben, Fahrkartenart wählen - schon erhalten Sie Ihr Voll-Mobil-Ticket und los geht die Fahrt. Zusätzlich zum Verbundtarif gelten weiter besondere Angebote bei den einzelnen Verkehrsunternehmen.
Günstig für VielfahrerWer regelmäßig mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, profitiert besonders vom Voll-Mobil-Ticket. Mit der VMT-Abo-Karte fahren Pendler einfach und günstig zwischen Wohnung und Arbeit hin und her. Und auch hier gilt das Abo für alle Busse, Bahnen und Straßenbahnen der beteiligten Unternehmen! Damit sind die öffentlichen Verkehrsmittel in Mittelthüringen eine attraktive Alternative zum Auto - denn das Voll-Mobil-Ticket strapaziert weder Nerven im Stau, noch den Geldbeutel an der Tankstelle. Außerdem bietet der Verbundtarif Sonderkonditionen für Schüler und Auszubildende.
Meilenstein für die Region Der Verbundtarif Mittelthüringen ist eines der wichtigsten Projekte im Rahmen der Initiative "ImPuls-Region Erfurt-Weimar-Jena". Neben dem Freistaat Thüringen gehören auch die Städte Erfurt, Weimar, Jena und der Landkreis Weimarer Land zu den Trägern des Nahverkehrprojekts. Gemeinsam mit acht Verkehrsunternehmen und der Verkehrsgemeinschaft Mittelthüringen GmbH ist es gelungen, innerhalb von knapp fünf Jahren von einem ersten Thesenpapier zum Start des Verbundtarifs zu kommen. Der Verbundtarif verbessert die Qualität des öffentlichen Personennahverkehrs in Mittelthüringen. So macht das Voll-Mobil-Ticket die Region attraktiver - für Unternehmer und Arbeitnehmer genauso wie für Touristen.
Der Weg zum Verbundtarif Mittelthüringen
1. April 2006
Start des Verbundtarifs Mittelthüringen.
9. Januar 2006
Mit dem Landrat des Kreises Weimarer Land unterzeichnet auch der letzte der Partner die Verträge zum Verbundtarif Vertragswerk. Vermittelt hatte der Thüringer Minister für Bau und Verkehr, Andreas Trautvetter. Damit ist der Weg für den Verbundtarifstart am 1. April 2006 frei.
21. Dezember 2005 Auf Einladung des Thüringer Ministers für Bau und Verkehr, Andreas Trautvetter, unterzeichnen die Verkehrsunternehmen und Gebietskörperschaften das Vertragswerk zum Verbundtarif Mittelthüringen. Neuer Starttermin ist nunmehr der 1. April 2006. Der Landrat des Kreises Weimarer Land unterzeichnet das Vertragswerk nicht.
12. Dezember 2005 Der Kreistag des Kreises Weimarer Land befasst sich erneut mit dem Verbundtarif-Vertragswerk. Hierbei erfolgt mehrheitlich eine Zustimmung.
11. Dezember 2005 Der Verbundtarif Mittelthüringen konnte zunächst nicht gestartet werden, da die Legitimation des Kreises Weimarer Land zur Unterzeichnung des erforderlichen Vertragswerkes fehlte.
1. Dezember 2005 Die Vertragsunterzeichnung zum Verbundtarif Mittelthüringen wird ausgesetzt. Eine Legitimation durch den Kreistag des Kreises Weimarer Land zur Unterzeichnung des Vertragswerks liegt nicht vor.
24. November 2005 Der Kreistag Weimarer Land lehnt eine Beschlussfassung zum abschließend vorgelegten Vertragsentwurf ab, da erhebliche Bedenken in Bezug auf eine neu aufgenommene Vertragsstrafenregelung geäußert werden. Damit ist die zum 1. Dezember 2005 geplante Vertragsunterzeichnung ernsthaft gefährdet.
29. September 2005
Der Kreistag Weimarer Land beschließt, sich am Verbundtarif Mittelthüringen zu beteiligen. Der Verbundtarif-Finanzierungsvertrag und der Verbundtarif-Kooperations- und Einnahmeaufteilungsvertrag sind Bestandteil des Beschlusses.
13. Juli 2005 Der Stadtrat Jena bestätigt den derzeitigen Arbeitsstand zum Verbundtarif Mittelthüringen. Es besteht die Zielsetzung der Einführung des Verbundtarifs zum 01. April 2006. 11. Juli 2005 Der Verkehrsminister Andreas Trautvetter (CDU) überreicht Dr. Bernhard Graduszewski, Geschäftsführer der Jenaer Nahverkehrsgesellschaft (JeNah), einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 625.000 Euro. Diese Fördermittel werden für die verbundtarifbedingte Umrüstung der Fahrausweisautomaten verwendet. Insgesamt fördert der Freistaat Thüringen die Einführung des Verbundtarifes mit 2,2 Millionen Euro. 23. März 2005 Als erster Thüringer Landkreis überhaupt tritt der Kreis Altenburger Land einem Verkehrsverbund bei. Ab dem 1. August 2005 gilt hier der Tarif des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (Halle/Leipzig). 1. Januar 2005 Die Geraer Verkehrsbetrieb GmbH (GVB) tritt der Verkehrsgemeinschaft Mittelthüringen GmbH als Gesellschafterin bei. 14. September 2004 Die Eisenbahnen, Regional- und Stadtverkehrsunternehmen der Region Erfurt-Weimar-Jena-Apolda haben sich auf ein Tarifmodell als Grundlage für die Konzeption des Verbundtarifs verständigt. Damit soll es ab dem 11. Dezember 2005 zum Fahrplanwechseltermin der Eisenbahnen möglich werden, zwischen den Städten Erfurt, Weimar, Jena und Apolda mit nur einem Fahrschein verschiedene Verkehrsmittel zu benutzen. Die Städte Erfurt, Weimar, Jena, der Kreis Weimarer Land sowie der Freistaat Thüringen als Auftraggeber der Studie begrüßen die Einigung der Verkehrsunternehmen als weiteren Meilenstein im Projekt Verbundtarif Mittelthüringen. Mit der Verwaltungsgesellschaft des ÖPNV Sömmerda und Weimar mbH (VWG) konnte keine Einigung bezüglich der grundsätzlichen Tarifsystematik zum Verbundtarif Mittelthüringen erzielt werden. Die Verwaltungsgesellschaft führte als Grund Bedenken zu etwaigen wirtschaftlichen Risiken aus der Verbundtarifeinführung an. Die weiterhin beteiligten Gebietskörperschaften und Verkehrsunternehmen bedauern das Ausscheiden der VWG aus dem Projekt. Sie bleiben weiterhin bemüht, auch für die Fahrgäste im Bereich des Bedienungsgebietes der VWG tarifliche Übergangsmöglichkeiten zu dem Verbundtarif zu schaffen. 23. Juni 2004 Die Städte Erfurt, Weimar und Jena sowie der Landkreis Weimarer Land haben die Kommunale Arbeitsgemeinschaft Erfurt-Weimar-Jena gegründet. Zielsetzung ist die bessere Zusammenarbeit zwischen den Gebietskörperschaften. Ein Kernthema der "ImPuls-Region Erfurt-Weimar-Jena" ist die Einführung des Verbundtarifs Mittelthüringen. 16. September 2003 Der Kreistag Weimarer Land stimmt der Einführung des ÖPNV-Verbundtarifs Mittelthüringen ab 2005 im Grundsatz einstimmig zu. September 2003 Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Infrastruktur beauftragt die Einführungskonzeption zur Umsetzung des Verbundtarifs Mittelthüringen in der Region Erfurt-Weimar-Jena-Apolda im Jahr 2005. 9. Juli 2003 Der Stadtrat Jena stimmt der Beteiligung Jenas am Nahverkehrs-Verbundtarif Mittelthüringen ab dem Jahr 2005 zu. 2. Juli 2003 Die Abgeordneten des Stadtrates Erfurt votieren einstimmig für eine Beteiligung Erfurts am Nahverkehrs-Verbundtarif Mittelthüringen ab dem Jahr 2005. 25. Juni 2003 Der Stadtrat der Stadt Weimar hat in seiner Sitzung am 25. Juni 2003 mit großer Mehrheit die Teilnahme der Stadt Weimar am ÖPNV-Verbundtarif Mittelthüringen ab dem Jahr 2005 beschlossen. "Die Signale in Richtung auf die weitere Vertiefung der Zusammenarbeit mit den Städten Erfurt und Jena sowie dem Kreis Weimarer Land sind gestellt", resümierte Stefan Wolf, Bürgermeister und Beigeordneter für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Bauen der Stadt Weimar.
9. April 2003 (Auszug aus einer Pressemitteilung des Thüringer Wirtschaftsministeriums) Wirtschaftsminister Schuster für ÖPNV-Tarifverbund Mittelthüringen - Einführung ab 2005 möglich Thüringens Wirtschaftsminister Franz Schuster hat sich für die Schaffung eines Tarifverbundes Mittelthüringen ausgesprochen. "In diesem Tarifgebiet werden die Fahrgäste alle öffentlichen Verkehrsmittel mit einem einzigen Fahrschein benutzen können", sagte der Minister zum Ziel eines solchen Verbunds heute in Erfurt. "Von dieser Vereinfachung profitieren Berufspendler ebenso wie Einmalreisende." Voraussetzung sei allerdings, dass die bislang noch unterschiedlichen Tarife von Straßenbahnen, Busunternehmen und dem Eisenbahnnahverkehr in der Region vereinheitlicht würden. Der Tarifverbund Mittelthüringen soll aus dem bereits bestehenden Tarifangebot Regiomobil entwickelt werden, an dem die Städte Erfurt, Weimar, Jena sowie der Landkreis Weimarer Land beteiligt sind. Angesichts der angespannten finanziellen Situation der Kommunen sicherte Wirtschaftsminister Schuster zu, dass das Land einen "angemessenen Anteil" an den noch näher zu bestimmenden Kosten des Tarifverbunds tragen werde. Nach Vorstellung von Minister Schuster könnte der Tarifverbund Mittelthüringen bereits im Jahre 2005 eingeführt werden - vorausgesetzt, dass in den Kommunalparlamenten noch in diesem Jahr eine Entscheidung über die finanzielle Beteiligung an dem Projekt fällt.
8. April 2003 Informationsveranstaltung zum Verbundtarif Mittelthüringen Über die Ergebnisse der im September 2002 vom Thüringer Wirtschaftsministerium beauftragten Machbarkeitsstudie zur Einführung eines Verbundtarifs in Mittelthüringen wurden die Verkehrs- und Finanzausschüsse der kommunalen Aufgabenträger (Städte und Landkreise) informiert. Wichtigstes Resultat der Untersuchung: Ein Tarifverbund Mittelthüringen ist grundsätzlich sinnvoll und - bei entsprechendem Engagement aller Beteiligten - auch finanzierbar.
28. Oktober 2002 - 15. Dezember 2002 Im Rahmen der Machbarkeitsstudie Verbundtarif 2005 wird in den Verkehrsmitteln in Mittelthüringen eine Fahrgasterhebung durchgeführt. Dies betrifft die Städte Erfurt, Weimar und Jena sowie den Kreis Weimarer Land. Fahrgäste in Eisenbahnen, Straßenbahnen und Bussen werden nach ihrem aktuellen Reiseweg befragt, um so Erkenntnisse über die zukünftige Nutzung in einem Tarifverbund ableiten zu können. Des Weiteren wird über diesen Weg der zu erwartende Einnahmeausfall für die Verkehrsunternehmen kalkuliert. Dieser müsste bei Einführung eines Verbundtarifes durch die Städte und das Land ausgeglichen werden.
30. September 2002 Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Infrastruktur beauftragt das Dresdner Ingenieurbüro TCAC GmbH mit der Erstellung der Machbarkeitsstudie Verbundtarif 2005.
18. Mai 2002 Ausschreibung der Vergabe zur Durchführung einer Machbarkeitsstudie "Einführung eines Verbundtarifes in Mittelthüringen 2005" durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Infrastruktur.
10. Dezember 2001 Der Freistaat Thüringen, die Städte Erfurt, Weimar und Jena sowie der Kreis Weimarer Land unterzeichnen eine gemeinsame Willenserklärung über die Durchführung einer Machbarkeitsstudie zur Einführung eines Verbundtarifes in Mittelthüringen ab dem Jahr 2005.
14. November 2001 Der Stadtrat Weimar beauftragt die Stadtverwaltung, "aktiv für die Schaffung eines Verkehrsverbundes Mittelthüringen [zu] arbeiten".
5. Februar 2001 Die Gesellschafter der Verkehrsgemeinschaft Mittelthüringen GmbH beschließen ein Thesenpapier zur Entwicklung eines Verbundtarifes in Mittelthüringen. 7. Februar 2000 Gründung der Verkehrsgemeinschaft Mittelthüringen GmbH als Nachfolgegesellschaft der Anbietergemeinschaft Regionalfahrplan Mittelthüringen durch die Gesellschafter DB Regio, Erfurter Industriebahn, Erfurter Verkehrsbetriebe, Jenaer Nahverkehrsgesellschaft und Verkehrsbetrieb Weimar. Zum Geschäftsführer wird Andreas Möller berufen. Frühjahr 1999 In Erfurt, Weimar und Jena werden die ersten Selbstbedienungsterminals zur Fahrplanauskunft aufgestellt. Damit können Fahrgäste erstmals selbst ihre persönliche Verbindung erstellen und ausdrucken.
1. Januar 1999 Einführung des Gemeinschaftstarifes Regiomobil in den Städten Erfurt, Weimar und Jena sowie dem Kreis Weimarer Land. Erstmals ist es möglich, mit einem Fahrschein (Tages- oder Monatskarten) Eisenbahn, Bus und Straßenbahn zu benutzen.
August 1997 Die Kooperationspartner der Anbietergemeinschaft führen als erste Verkehrsunternehmen in Thüringen die elektronische Fahrplanauskunft ein. Damit werden die telefonische und die Auskunft in den Kundencentren der Verkehrsunternehmen wesentlich erleichtert. Darüber hinaus sind die Daten in der Fahrplanauskunft der Deutsche Bahn AG im Internet enthalten und auf CD-ROM erhältlich. 1996 Die Nahverkehrsunternehmen in Mittelthüringen erkennen das "Schönes-Wochenende-Ticket" der Deutsche Bahn AG an. 1. Januar 1995 Die Verkehrsunternehmen in Mittel- und Südthüringen wenden einheitliche Beförderungsbedingungen an.
1993 - 1995 Zwischen Erfurt und Weimar wird das Städteticket angeboten. Beide Stadtverkehre und die Eisenbahn können mit nur einem verbilligten Fahrschein genutzt werden. Das Pilotprojekt scheitert jedoch an dem fehlenden Verlustausgleich für die beteiligten Verkehrsunternehmen.
29. Mai 1994 Der Regionalfahrplan Mittelthüringen erscheint in einem einheitlichen Tabellenlayout mit einheitlicher Zeichenerklärung für alle Verkehrsunternehmen zwischen Gotha und Eisenberg, Sömmerda und Ilmenau. Möglich wurde dies vor allem durch die Einführung des automatisierten Fahrplansatzes. 1. Januar 1994 Die Geschäftsstelle der Anbietergemeinschaft wird Markus Würtz übertragen. Gleichzeitig ist damit eine Perspektive gegeben, um die Zusammenarbeit der Verkehrsunternehmen in Mittelthüringen langfristig fortzuführen. 23. Mai 1993 Erstmals werden alle Fahrpläne der Kooperationspartner der Anbietergemeinschaft im gemeinsamen Regionalfahrplan Mittelthüringen veröffentlicht. Dezember 1992 Gründung der Anbietergemeinschaft Regionalfahrplan Mittelthüringen. Für die Anbietergemeinschaft wird bei der EVAG eine Geschäftsstelle eingerichtet. Es sind dabei: Deutsche Reichsbahn, Erfurter Verkehrsbetriebe, Verkehrsbetrieb Weimar, Jenaer Nahverkehrsgesellschaft, Verwaltungsgesellschaft des ÖPNV Sömmerda und Weimar, Personenverkehrsgesellschaft Apolda, Personenverkehrsgesellschaft des Landkreises Gotha und Omnibusbetrieb Arnstadt. 14. Juni 1951 In Nachfolge der Arbeitsgemeinschaft der Straßenbahnen wird im Zuge der Neuorganisation des Personennahverkehrs im Land Thüringen die "Fachabteilung Personennahverkehr Land Thüringen" gegründet. Sitz der Gesellschaft ist Erfurt, Stalin-Allee 34/36 (heutige Magdeburger Allee 34). Die Geschäftsführung wird durch die Erfurter Verkehrs-Betriebe wahrgenommen. Erster nicht hauptamtlicher Geschäftsführer der Fachabteilung ist Herr Bormann. Angeschlossen an die Fachabteilung sind die zehn Thüringer Betriebe mit Straßenbahnen und oder O-Bussen (Erfurt, Gera, Jena, Weimar, Gotha, Nordhausen, Mühlhausen, Eisenach und Greiz) sowie Altenburg. 12. Januar 1950 Sieben Thüringer Straßenbahnbetriebe gründen die "Arbeitsgemeinschaft der Straßenbahnen im Lande Thüringen". 20. Oktober 1945 Die Erfurter Verkehrs-Aktiengesellschaft regt alle Straßenbahnbetriebe des Landes Thüringen an, eine Arbeitsgemeinschaft zu gründen. Damit soll bezweckt werden, 1. durch Nachbarschaftshilfe die im Augenblick bestehenden Schwierigkeiten in der Ersatzteilbeschaffung zu überbrücken. 2. Maßnahmen vorzubereiten, die die unbedingt notwendige Ersatzteilbeschaffung für die Zukunft sicherstellen 3. einen Erfahrungsaustausch über betriebliche Maßnahmen im Verkehr der einzelnen Gesellschaften unter Berücksichtigung der gegenwärtigen sehr angespannten Verhältnisse durchzuführen.
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